Hmpf.....
Halte jeder, wie er es mag ! 
Jedes Material wird beim Polieren warm. Polieren funktioniert über Reibung. Reibung erzeugt Wärme..... 
Wärme = Energie an der Materialoberfläche = begünstigt chemische Reaktionen. Je glatter die Oberfläche, - in diesem Fall ist, weil es sich um Alu handelt, eine Gitterförmige Struktur durch die Anordnung der Atome gegeben -, ist, desto weniger Angriffsfläche bietet sich den Sauerstoffatomen. Folglich ist ein Kompromiss anzustreben.
Die Drehzahl und der Andruck sollten nicht zu hoch sein. Die Praxis zeigt, dass zu warmes Alu, ähnlich wie Chrom oder Edelstahl, ANLÄUFT!
Das Warten zwischen Schleifen und Polieren zeigt doch, dass es sinnvoll ist, für eine Abkühlung zu sorgen. 
Beim Schleifen entstehen meist viel höhere Temperaturen, als beim Polieren. Die optimal für eine folgende Politur geschliffene Oberfläche lässt über Nacht bei Trockenheit und Zimmertemperatur kaum die Bildung einer relevanten Oxidschicht zu.
Beim Schleifen und Polieren könnte ggf. der Effekt auftreten, dass die Temperatur derart hoch ansteigt, dass das Alu so weich wird, dass es Unebenheiten 'zuschmiert'. Diesen Effekt kann man provozieren, in dem man z. B. mit einem Messingbürstenkopf vorarbeitet. Übertreibt man dabei aber, kann man sich ganz schnell viel mühselige Vorarbeit ruinieren, weil die Gefahr besteht, dass schlagartig ein ungewollter Materialabtrag eintritt. Und es kann passieren, dass der 'Schmiereffekt' eine Vermischung von Alu und Alu-Oxid bedeutet. Dann bekommt man auch eine Art Hochglanz, aber keinen 'Chrom-Effekt'...
Jeder wird eigene Erfahrung machen müssen, denn das eigene Feingefühl spielt eine genauso wichtige Rolle, wie die verwendeten Materialien. Bei dem Einen kommt 'ne Empfehlung passend rüber, beim Anderen funktioniert's einfach nicht genauso.
Es finden sich in den Beiträgen 'ne Menge links zum Thema. U. A. zu YouTube und zu erläuternden Texten.
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Also, eigentlich kann man doch alle Baumärkte schließen, oder?
Die haben ja doch nur Scheiße in den Regalen!
Kann ich allerdings so nicht bestätigen.
Bei uns haben die Baumärkte 2 bis 3 Preissegmente (Tendenz leider fallend! Es entwickelt sich immer mehr zu '2 bis 3 teure Marken plus eine Eigenmarke'), d. h., es gibt z. B. 2 bis 3 verschiedene Anbieter oder Anbietergruppen auch für Polierscheiben. Auch hier sind mal wieder die teuersten Scheiben nicht gezwungenermaßen die besten, aber die billigsten leider auch gerade mal nicht, obwohl die Sisal- und die Baumwollscheiben sich auch nicht gewaltig von den 'besseren' unterscheiden.
Bei den Pasten sieht's dann doch etwas anders aus. Die billigen scheinen hier tatsächlich nicht immer für wirklich gute Ergebnisse zu sorgen. Meine eigene Erfahrung: die werden vom Sisal und der Baumwolle nicht gut auf/angenommen.
Übrigens: MEINE Erkenntnisse kamen durch Zeitverplempern und zu hohen Anspruch zustande. Ich wollte nicht GLANZ, ich wollte HOCHGLANZ! Das war, wie mit 'nach ganz fest kommt gaaaaanz lose..'. Es kam das Anlaufen des heißen Alu und dann der schlagartige Materialabtrag bei den Vorarbeiten (die Mühe, die Ritzelabdeckung nochmal zu überarbeiten, habe ich mir dann erspart. Hatte noch einen in Reserve... 
Macht eben jeder so seine eigenen Erfahrungen. Leider habe ich erst zu spät mitbekommen, was für Ergebnisse man mit Stahlwolle und einer guten Paste erzielen kann.
GPR