Zitat von Sokrates
Flüssige Lageraufschweißung... 

Tja, genau das soll's wohl sein! Sagen wir mal, nicht Schweißen, sonder Löten 
Unlogisch ist das nicht. Es dürfte dazu gedacht sein, raue Stellen zu 'finden' und zu beschichten, glatte Flächen dagegen so zu belassen, wie sie sind.
Und natürlich hat Öli (schon wieder ausnahmsweise....) Recht: nix zum Vorbeugen! Nur zum Flicken! An intakten Oberflächen haftet das Metallsilikat nicht!
Die Mindestlaufzeiten des Motors dürften dabei eine wichtige Rolle spielen, damit die wirksamen Bestandteile im Öl garantiert aufgebraucht werden, so dass kein Verbacken von Kolbenringen, Zusetzen von Leitungen und Filtern und das Verbacken von Ölbad-Kupplungen statt finden.
Das lässt auch darauf schließen, dass die maximale Menge nie überschritten werden darf, also das Mittel lieber mehrmals angewendet werden sollte.
Nach den 2 Mindestanwendungen sollte eine Sichtprüfung erfolgen, denke ich. Der Vergleich vorher:nachher sollte mal dokumentiert werden! Mit NICHT getürkten Fotos...
Die Laufzeiten dürften auch nötig sein, um das Mittel einer relativ konstanten Temperatur für eine Mindestreaktionszeit auszusetzen und gleichzeitig zu gewährleisten, dass die Oberflächen des so aufgefüllten Materiales geglättet werden, so dass sich nicht unbegrenzt weiteres Material absetzen kann, was die Wellen durchaus leisten könnten.
Die Kolbenringe müssten also so lange das Metallsilikat abstreifen, bis dessen Reaktionsfähigkeit abgebaut ist und es nirgends mehr anhaften kann.
Die Kupplung im Ölbad wird zur Gewissensfrage.
Langes Schleifen dürfte ungesund sein, weil dabei viel Metallsilikat zwischen die reibenden Flächen gelangen kann und wahrscheinlich schön aufgetragen und 'poliert' wird.
Gar nicht betätigen, weil dann kein Metallsilikat zwischen die reibenden Flächen gelangen würde - geht schlecht, da dann das Fahren etwas schwierig werden dürfte... 
Im Zweifelsfall könnte eine Aufrauung der Reibbeläge nach abgeschlossener Anwendung des Metallsilikates fällig werden.
Wenn aber der Anwendungseffekt wirklich gut sein sollte, könnte der Aufwand lohnen.
Ich denke da gar nicht an austauschbare Lager, sondern an die Zylinderköpfe mit den hübschen Riefen in den Gleitlagern der Nockenwellen!
40 Teuros sind nicht geschenkt, aber wenn nicht gerade mehrere Anwender, die das Zeug garantiert vorschriftsmäßig angewendet haben, damit null messbaren Erfolg gehabt haben, dann gibt es eigentlich keinen Grund, das Mittel nicht wenigstens ausprobiert zu haben. Es sei denn, dass die Ölkanäle davon verstopft werden, aber angeblich soll genaus das ja nicht passieren, sondern der Ölfluss sogar verbessert werden.
Chemisch und physikalisch ist das Ganze machbar.
Wenn sich der Zustand der Gleitlager in meinen Zylinderköpfen mess- und sichtbar verschlechtern sollte und kein kostengünstigerer Ersatz zu beschaffen sein wird, dann gehöre ich irgendwann zu den Testkandidaten! 
Bis dahin vertraue ich mal auf das Urteil derer, die den Lagern noch eine lange Restlebensdauer prophezeit haben.
Oder vielleicht 1 Motor, den besseren, lassen, wie er ist, den 2. aber für einen Test 'opfern' ?
Ich beobachte mal die weiteren Beiträge hierzu. Ab August oder September stelle ich mich dann ggf. gern einem gut dokumentierten Test zur Verfügung. Bzw. einen Motor.... 
Was ich dazu dann noch bräuchte, wäre ein perpetuum mobile und eine eierlegende Wollmilchsau... 
GPR