Zum einem hatten wir das gestern schon gemeldet :
12. Rennwochenende 03.09. - 05.09. San Marino
Der 2. tödliche Unfall hatte sich auf ähnliche Art und Weise eine Woche zuvor in Indianapolis ereignet. Da hat es in einem Rennen für Nachwuchsfahrer den 13-jährigen Peter Lenz erwischt. Er wurde nach enem Sturz von nachfolgenden Kollegen überfahren.
Hier ein kurzer Ausschnitt aus rp-online: (Quelle: rp.online.de)
Er galt als eines der größten Talente der USA, liebte den Rausch der Geschwindigkeit schon als kleiner Junge - und starb mit nur 13 Jahren auf der legendären Rennstrecke von Indianapolis: Der Tod von Peter Lenz erschüttert die Motorrad-Welt. "Es ist schrecklich", sagte Ex-Weltmeister Nicky Hayden: "Aber letztlich ist das unser Sport. Wir treffen die Wahl."
Bei Tomizawa lag es ähnlich, er wurde von dem nachfolgenden Scott Redding und Alex de Angelis überfahren.
Hier ein Bericht in sport1 (Quelle: www.sport1.de)
http://www.sport1.de/de/motorsport/motor...kel_283762.html
Ich denke aber, man sollte das nicht auf den Strassenverkehr übertragen. Jeder der in den Rennserien antritt, weiß welcher Gefahr er sich da aussetzt. Und es ist schon so wie Alex Hofmann es in der Übertragung gesagt hat: Er starb bei dem was er am liebsten tat.
So hart es klingt, aber das ist un mal die Realität des Rennsports.
Und auf alle Fälle muss man vermeiden den nachfolgenden Fahrer in irgendeiner Form die Schuld zu zuweisen. Tomizawa ist ganz allein gestürzt. Das war ein unvermeidlicher Rennunfall, leider mit tragischem Ausgang. Alex und Scott werden daran noch eine Menge zu knacksen haben, denke ich mal.
Was Diskussionswürdig ist , ist sicher die Leistungsdichte und hohe Anzahl von Fahrern in der Moto2, die aber ja wohl gewollt war.
Ich hatte gerade in der letzten Woche nach dem Rennen in Indianapolis hier 11. Rennwochenende 27. - 29.08 Indianapolis / USA ein paar Sätze dazu geschrieben:
Bestes Beispiel ist die Moto2, die geradezu überrannt wird mit einem Starterfeld von über 40 Fahrern, aber gleichzeitig fällt durch den Einheitsmotor die Identifikation mit einem Hersteller weg. Ausserdem ist zu beobachten, wie gerade beim letzten Lauf in Indianapolis gesehen, daß derart rücksichtslos und hart gefahren wird, das ich meine, die Grenzen werden hierbei überschritten. Hervorgerufen durch die fast absolute Leitungsgleichheit der BIkes und da versuchen minder talentierte Fahrer (wobei minder talentiert hie rnur im Zentelbereich liegt, oder eine schlechte Qualizeit bedeutet) oftmals die fehlenden 5-8 Zentel durch 110% Einsatz zu ersetzen. Ich bin der Meinung die Entwicklung geht in die falsche Richtung und führt am Ende zu einem Fahrerfeld die in 1 Sekunde zusammenliegen und wo es letzendlich nur noch durch brutale Fahrweise möglich sein wird, sich durchzusetzen.
Und ich denke genau hier muss das Konzept Moto2 überdacht werden. Über 40 Fahrer die in der Anfangsphase in einem dichten Pulk unterwegs sind, da sind Unfälle vorprogrammiert und vor allem wird es durch die Dichte immer schwieriger dem gestürzten auszuweichen.
Aber wichtig ist, daß man diese Konstellationen so nicht auf den Strassenverkehr übertragen kann. Und wenn man schon bei dieser traurigen Statistik ist, der letzte tödliche Unfall in der MotoGP ereignete sich 2003. Da ist der Strassenverkehr wesentlich gefährlicher
Grüße
Achim