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Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 23.08.2010 13:12von ElGonzales • Gelegenheitsposter | 7 Beiträge
Hallo Hallo,
mein Name ist gunnar und ich hab mir vor drei Monaten bei Ebay eine XS400 2A2 Bj 81 mit 58tsd km gekauft. Das gute Stück hat mich nur 170€ gekostet und ich hab mir mit Absicht ein Bastlerstück gekauft, um mal meine Schrauberkarriere zu beginnen.
Angeblich war der Vergaser defekt. Letztendlich hatte der linke Zylinder keine Kompression. Hab die Dichtungen neu gemacht, angeworfen und den Motor sofort wieder auseinandergenommen. Beim Kettenspanner ist die Führung gebrochen... Also auch neu gemacht, Unterbrecherkontakte eingestellt und nun gut Tausend Kilometer gefahren.
Nun hab ich ein Problem wo ich eure Hilfe benötige:
Seit kurzem habe ich Zündaussetzer (denke ich), beim hochbeschleinigen mit nicht ganz aufgedrehtem Gashahn ging anfangs ein kurzes Rucken durch die Maschine. Innerhalb von so ca. einer Woche ist das Rucken mehr und mehr geworden. Nun Vor zwei Tagen habe ich sie angeworfen, bin losgefahren und kam entsprechend kaum vom Fleck.
Der Motor springt gut an, ich Fahre los und nach ein paar Metern ging der Motor ganz aus. Sprang nach dem antreten gleich wieder an und ließ sich (bedingt durch die zündaussetzer oder was auch immer) kaum zum Hof zurückbewegen. Zusätzlich spinnt seit dem auch etwas der E-starter. Motorrad springt an, geht aus und der e-startet funzt nichtmehr. Einmal mit dem Kickstarter zum laufen gebracht und er geht wieder, alles für mich neuland...
Da ich mich mit Strom überhaupt nicht auskenne, könnt ihr mir vielleicht mit ein paar ideen helfen wo ich bei meinem Motorrad suchen muss? Vielleicht hatte ja schonmal ein ähnliches Problem.
ps: Die Gummiverbindung zwischen Motorblock und Vergaser ist leicht rissig, das Ersatzteil habe ich bereits liegen. Kann es evntl. auch daran liegen das er hinterm Vergaser luft zieht? Wie müssten dann die Zündkerzen (sind neu) aussehen? Hab noch keinen Test mit Startpilot gemacht. Vergaser müsste vielleicht auch Sync. werden?
Vielen Dank schonmal für alle die helfen wollen :)
XS 400 2A2
Bj. 1981
58tsd KM Laufleistung
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 23.08.2010 13:26von Käfertönni • Forumsmitglied | 451 Beiträge
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 23.08.2010 13:56von Schnupfhuhn • Forumsmitglied | 411 Beiträge
Und danach die Batteriekontakte reinigen, wirlich mit Schleifpapier oder einer kleinen Feile. Aber nicht zuviel runter nehmen. Sag mal wo Du bist, vielleicht hast ja einen XS Reiter ums Eck. Wildes Teile tauschen oder Probleme gemeinsam böse anschauen hilft oft...
Sicherungskasten: Einfach mal alle Sicherungen etws verdrehen, dann merkst Du schon ob die Kontakt haben. Wenn dich das unschöne Knirschen stört hier weiter lesen:
Drück mich sanft
Gruß,
das Huhn
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 25.08.2010 13:15von ElGonzales • Gelegenheitsposter | 7 Beiträge
Hallo nochmal,
vielen Dank schonmal für die schnelle Hilfe!
Der Sicherungskasten meines Motorrads ist eher ein "Sicherungsbündel" :) Das sieht soweit aber sehr gut aus. Ich bin auch bei Regen gefahren und habe nun den Verdacht, dass evntl. außer dem Sicherungskasten irgendwo Wasser etwas überbrückt oder so. Habe, nachdem das "Sicherungsbündel" okay war das gute Stück zwei Tage trocknen lassen --> et voila keine Probleme.
Für mich ist es naheliegend, dass irgendwo trotzdem Flüssigkeit kriehct oder? Gibts da evntl. noch ein paar Stellen die man prüfen könnte? Muss den Vergasr morgen eh nochmal ausbauen.
LG GUNNAR
PS:
Zitat von Schnupfhuhn
Sicherungskasten: Einfach mal alle Sicherungen etws verdrehen, dann merkst Du schon ob die Kontakt haben. Wenn dich das unschöne Knirschen stört hier weiter lesen:
Ich selber bin in der Mitte von hamburg Hannover & Bremen, was ich aber noch sagen wollte, sicherungen drehen? Ich habe bereits Flachsteckersicherungen. Scheint wohl mla jemand bereits umgebaut zu haben?
XS 400 2A2
Bj. 1981
58tsd KM Laufleistung
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 25.08.2010 13:20von Lupe • Labertaschenanwärter | 3.470 Beiträge
Wasser im Vergaser hatten wir auf dem letzten Treffen mal, die Maschine sprang einfach nicht ordentlich an.
Da aber bei dir zusätzlilch die "Elektrik spinnt", würde ich mal an den Kabeln weiter suchen. Schalter am Lenker zerlegen und reinigen, Kabelbaum kontrollieren (besonders am Lenkkopf) und mal hinter den Deckel mit den Zündkontakten schauen, ob sich dort evt. Wasser befindet. Und natürlich vorne im Scheinwerfer.
Gruß
Maya & Martin
2A2 Bj. 1980 und 1978 Cup Replika
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 27.08.2010 20:23von OldieOnWheels • Labertaschenanwärter | 3.572 Beiträge
Hallöchen auch,
EINE Antwort hast Du Dir ja schon selbst gegeben ;-)
Wenn Du einen brüchige Ansaugstutzen hast, brauchst Du gar nicht lange 'abjauchen', sondern kannst Dich gleich ans Wechseln machen, wenn Du schon das Ersatzteil liegen hast. Falschluft bekommst Du auf jeden Fall, wenn auch in unterschiedlicher Menge. Wenn Die Maschine angeworfen wird, hast Du ja noch keine Vibrationen, die das Gummi arbeiten lassen, also springt der Motor durchaus noch an. Wird das Gummi jedoch warm, dann wirken sich die inzwischen auftretenden Vibrationen stärker aus. Der Vorbesitzer meiner SPECIAL hat das Ganze durch Verstellen des Vergasers 'hingebogen' - bis MIR dann ausgerechnet auf der Autobahn der ganze Ansaugstutzen abgerissen ist.
Einer der Nebeneffekte: meistens ist der Unterdruckschlauch für den Brennzinhahn am linken Ansaugstutzen angeschlossen; ist der linke auch der brüchige, dann schwankt der Unterdruck oder fällt zu stark ab - und der Saft fließt nicht mehr, weshalb der Ofen im wahrsten Sinne des Wortes AUS geht ;-)
Solange Du das Teil nicht ausgetauscht hast (schmeiß das alte Teil nur weg, wenn Du es wirklich nicht mehr flicken (Gummi, Epoxydharz, ..) kannst), wirst Du mit diesem Effekt rechnen müssen, egal, ob die Elektrik richtig tickt, die Vergaser oder die Zündung richtig eingestellt sind.
Wenn Du das gleiche Pech hast, wie es anderen schon wiederfahren ist, dann hat auch der Vorbesitzer Deiner Maschine schon an den Symptomen geschustert, anstatt die Ursache zu Beheben ;-))
Bei mir hieß das, nach dem Tausch des Ansaugstutzens Zündung völlig neu einstellen, Vergaser neu synchronisieren. Dazu kam noch, dass die Kerzen (wie auch diverse Schrauben) vermurkst waren und somit beide Zylinder zu wenig Kompression hatten (es zischte durch die Gewinde...), Was ebenfalls zu 'Korrekturen' durch Vergaserverstellen verleitet hatte, anstatt die Ursachen zu richten.
Aber sach ma, weit weg wohnste ja nich! Viele Nordlichter findet man ja nicht gerade an dieser Stelle ;-)
Wenn meine Knochen wieder einsatzfähig sind, stehe ich gern, soweit ich denn kann, hilfreich zur Verfügung. Werkzeug, Messgeräte, Handbücher und der feste Wille, Probleme nicht nur anzugehen, sondern auch zu lösen, sind vorhanden >:-))
Bin zwar Hamburger, habe meinen Kladderadatsch aus Platz- und Penunzegründen bei meiner Jüngsten in Zeven untergebracht.
Gruß aus dem NASSEN DREieCK
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 29.08.2010 14:11von ElGonzales • Gelegenheitsposter | 7 Beiträge
Hi,
so seh' och das auch. Hab mir auch ne Geschichte angehört, wo sich jemand ein Loch in den Kolben gefressen hat, weil sein Motorrad dadurch so heiss verbrannt hat.
Die Ansaugstutzen hab ich jetzt ausgetauscht, die Unterbrecherkontakte vor einigen Wochen ebenfalls eingestellt. Kompression passt nach zwei OPs am offenen Herzen auch wieder. Beim nächsten Sonnenstrahl werd ich das ganze mal testen. Was für ein Aufwand ist es eigentlich den Vergaser zu Syncronisieren? Scheint ja als müsse ich damit in die Werkstatt. (kosten?)
@onwheels
ich bin durchaus öfter mal in HH, die 100km sind eine schöne Ausflugsstrecke. Und was das schrauben angeht - so hab ich mir das gute Stück ja ersteigert, weil ich noch viel viel mehr über Verbrennungsmotoren lernen will.
LG
P.S. Vergaser sieht TOP aus. Der isses nich'
XS 400 2A2
Bj. 1981
58tsd KM Laufleistung
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 29.08.2010 18:57von OldieOnWheels • Labertaschenanwärter | 3.572 Beiträge
Hallöchen,
100 Km bis HH? Also doch näher an Hannover ;-)
Bin öfters in Hodenhagen zum Tortenvertilgen an der Aller, in Nienburg wegen des Wurstsalates, in Steinhude wegen der Aale....
Aber 'zur Sache' >:-)
Zum Thema Vergaser Synchronisieren wurden schon soo viele Beschreibungen abgegeben, dass es mir peinlich wäre, hier auch noch meinen Senf dazu zu geben ;-)
Aber der Aufwand ist relativ gering. Es hängt alles ein Wenig davon ab, wo Du in diesem Zusammenhang das Optimum sehen würdest.
Wenn vorab alle anderen Schwachpunkte abgehakt werden konnten, dann musst Du Dir nur noch überlegen, ob Du lieber mit Manometern einstellen willst, oder ob Dir eine schrittweise Annäherung an eine gute Einstellung ohne irgendwelche Geräte (man kann nämlich auch improvisieren und sich, mit meinen Worten, ein 'Quasi-Manometer' basteln, mit Röhrchen, Fläschchen oder Ähnlichem experimentieren, statt teure Messuhren zu kaufen ggf. auch ein oder zwei alte Manometer von Luftpumpen umbauen...) genügt.
In diversen Handbüchern wird eine Methode beschrieben, wie man durch Verstellen der Gemischregulierschrauben für jeden Zylinder einzeln einen guten Mittelwert erhalten kann. Einen Zylinder 'totlegen', möglichst stabil 3000 Touren halten (insbesondere wegen der ab dieser Drehzahl sich nicht mehr ändernden Frühzündung), Gemischschraube zurück, bis die Drehzahl sinkt, Umdrehungen merken, wieder auf den Ursprung zurück, Gemischschraube vor, bis Drehzahl wieder zu sinken beginnt, Umdrehungen merken, Mittelwert errechnen, den einstellen, dann das gleiche mit dem anderen Zylinder durchziehen.
(Ein paar Details, wie 'Spiel des Gaszuges temporär von ca. 1mm auf ca. 3mm erhöhen, ggf. mit Markierungen arbeiten... können, müssen aber nicht zwingend berücksichtigt werden ;-) ..)
Egal, ob mit oder ohne Messuhr/en (es geht auch mit einer, nur dass der Vorgang dann eben etwas länger dauert), es ist notwendig, dass Kerzenbild hinterher zu kontrollieren! Sollte nämlich TROTZ vermeintlich exakter Einstellung das Kerzenbild auf ein zu trockenes Gemisch hindeuten, ist es in jedem Fall für die Lebensdauer des Motors besser, das Gemisch einen Hauch fetter einzustellen.
Muss mal schnell weg. Bei Bedarf gern später mehr >:-)
Gruss aus dem NASSEN DREieCK
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 30.08.2010 03:35von OldieOnWheels • Labertaschenanwärter | 3.572 Beiträge
Aber mal zurück an den eigentlichen Anfang:
Hast Du mal das Naheliegenste getan, was man bei der Vermutung von Zündaussetzern tun sollte - nämlich, wenn's wieder mal soweit ist, Kerzenstecker Nr. 1 ab, Nagel in Stecker, Nagel/Stecker mit gut isoliertem Hilfsmittel an Masse (Motorblock) annähern, Motor auf einem Zylinder laufen lassen, auf GLEICHMÄßIGEN Funken prüfen. Wenn ok, dann den Vorgang auf der anderen Seite wiederholen.
Wenn nicht ok, dann jeweils den Stecker abmachen und das Kabelende Richtung Masse halten. Wenn dann ok, dann ist der Stecker hin. Gibt übrigens z. B. von NGK Kerzenstecker, die ein Sichtfenster haben, durch das man im Betrieb sehen kann, ob's alles richtig funkt.
Wenn nur an einer Seite kein regelmäßiger gleichmäßiger Funke ankommt, Stecker über Kreuz tauschen. Wenn dann das Symptom sozusagen mitwandert, dann ist ebenfalls der Stecker hin.
Bleibt der Fehler auf einer Seite, dann könnte entweder der jeweilige Kondensator oder die jeweilige Spule oder das jeweilige Zündkabel hin sein.
JETZT wäre der Moment gekommen, wo die Sitzbank runter muss. Wenn dann die Sicherungen und Kabelverbindungen im Sichtbereich ok sind, DANN wäre es Zeit, den Tank abzubauen und die Strippen und Kontakte darunter zu checken. Bringt dann auch das nix, DANN würde ich erst an die übrigen Strippen gehen ;-)
Voraussetzung für die Tests BLEIBT natürlich, dass alle Steck/Schraubverbindungen der in Frage kommenden Kabel guten Kontakt haben.
Wenn nach zwei Tagen, wie Du beschrieben hattest, erstmal alles funktioniert hatte, dann heisst das nicht unbedingt, das erst Feuchtigkeit für Kriechstrom gesorgt hatte und nun alles wieder trocken war, sondern kann auch bedeuten, dass sich die Batterie lediglich inzwischen etwas erholt hatte, durch Materialentspannung weniger Falschluft gesogen wurde, die Schwimmerkammern der Vergaser inzwischen wieder voll waren usw....
Es ist sinnvoll, sich bei gänzlich unbekannter Ursache vom Einfachen zum Schwierigen vorzutasten, also erst das Naheliegenste bzw. die zugänglichen Stellen checken, erst bei Bestätigung der E-Macke und Unschuld der Kerzen/Stecker/Zündkabel ans Eingemachte gehen ;-)
In diesem Sinne also bei Verdacht auf Zündaussetzer erstmal checken, ob es sich auch wirklich um Zündaussetzer handelt. Das geht viel schneller, als zuerst nach den Ursachen für etwas zu suchen, das vielleicht gar nicht gegeben ist. Wenn über den gesamten Drehzahlbereich gar keine Zündaussetzer vorkommen, dann kann man sich auch direkt an das Checken des Benzinhahnes oder der Vergaser begeben >;-)
Nicht aufregen, wenn das jetzt wie überflüssiges Gelaber wirkt. Habe meine Pillen heute etwas spät genommen und muss mich erst wieder einpegeln.. >:-))
Gruß aus dem NASSEN DREieCK
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 08.09.2010 23:46von ElGonzales • Gelegenheitsposter | 7 Beiträge
Hi allesamt,
sorry für die späte Antwort - schaffs net so oft vor den monitor. Aber keiner von euren Tipps blieb ungelesen :)
Zu meinem Problem:
Ein großes positives Fragezeichen ist draus geworden :) Bin die Tage darauf schonend gefahren und habe einen Händler meines Vertrauens gefunden (wollts zwar gern selber machen - bin als neuling bei sowas lieber vorsichtig) und mir für 15euronen den Vergaser Syncronisieren lassen. Vergaser war auch nicht wirklich syncron...
Sowohl auf dem Hinweg als auch danach ist das Problem nicht wieder aufgetreten. Also schonmal gut :)
Kann es denn sein, dass aufgrund einer anderen Witterung ein verstellter Vergaser aus dem nichts solche Probleme macht, die dann wieder gehen? Dann könnte ich ruhigen gewissens weiterfahren, er ist ja nun Syncron.
Danke für eure super Hilfe! Hier wird sich ja richtig gekümmert.
XS 400 2A2
Bj. 1981
58tsd KM Laufleistung
RE: Zunehmend Zündaussetzer
in XS 400 Elektrik / Zündung / Instrumente 09.09.2010 01:33von OldieOnWheels • Labertaschenanwärter | 3.572 Beiträge
Hallöchen auch :-)
Hmmmm... sagen wir mal so:
Wenn's jetzt einwandfrei läuft, - Glückwunsch!
Ich betrachte das mal gutwillig so... Du bist zum Spezi, hast Dein Problem geschildert und jener Spezi hat Dein Mopped gecheckt und daraufhin die Vergaser eingestellt.
Ooooooder???
Wenn Du allerdings zu jenem Spezi gefahren bist und einfach nur das Einstellen der Vergaser in Auftrag gegeben hast, dann hast Du mit 15 Piepen zwar nicht viel ausgegeben, aber bist am Ende vielleicht doch nur EINEN Schritt weiter >;-)
Aber zu Deiner Frage. Ein verstellter Vergaser kann durchaus wesentlich fieser auf Luftfeuchtigkeits-, Temperatur- und Druckveränderungen reagieren, als ein korrekt eingestellter Vergaser. Dadurch, dass jetzt die Vergasereinstellung ok ist und das Mopped läuft, sind automatisch eventuell andere Symptome abgeschwächt. Ich drücke Dir natürlich die Daumen, dass das nicht so ist! Dennoch würde ich Dir empfehlen, bei Gelegenheit sozusagen noch eine Inspektion nachzulegen, sofern Dein Spezi dies nicht schon gleich mitgemacht haben sollte, was ich bei 15 Teuros aber nicht annehme, es sei denn, der Mann hat es so richtig gut mit Dir gemeint >;-)
Meine Skepsis mag sich als übertrieben erweisen, aber der Eindruck von zunehmenden Zündaussetzern am Anfang lässt mich noch Zweifeln, dass es die Vergaser allein gewesen sein sollen...
Schieb' mal 'ne Mitteilung nach, wenn sich wieder unschöne Symptome zeigen!
GadND
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